Gemeinsam stärker: Next Digital Group begleitet die Fusion zur OWL-IT
Mit der Fusion der GKD Paderborn und des krz Lemgo zur Ostwestfalen-Lippe-IT, kurz OWL-IT, ist einer der bedeutenden Zusammenschlüsse in der kommunalen IT-Landschaft Nordrhein-Westfalens umgesetzt worden. Die Next Digital Group hat den Fusionsprozess von der strategischen Vorbereitung über die Umsetzung bis in die Post-Fusion begleitet.
Kommunale IT steht vor großen strukturellen Herausforderungen. Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an Informationssicherheit, Cloud und digitale Infrastruktur sowie die zunehmende Bedeutung von Data Intelligence und Künstlicher Intelligenz erhöhen den Bedarf an leistungsfähigen und skalierbaren Strukturen.
Vor diesem Hintergrund haben sich mit der GKD Paderborn und dem krz Lemgo zwei etablierte kommunale IT-Dienstleister zur gemeinsamen OWL-IT zusammengeschlossen.
Damit werden Kompetenzen, Ressourcen und Erfahrungen gebündelt und die Grundlage für einen leistungsfähigen kommunalen IT-Dienstleister für die Region Ostwestfalen-Lippe geschaffen.
Von der Fusionsentscheidung zur gemeinsamen Organisation
Eine Fusion dieser Größenordnung geht weit über den rechtlichen Zusammenschluss zweier Organisationen hinaus.
Strategie, Organisation, Prozesse, Führung, Technologie und Zusammenarbeit müssen gemeinsam weiterentwickelt werden. Gleichzeitig muss die Leistungsfähigkeit gegenüber den kommunalen Kunden während der gesamten Transformation sichergestellt bleiben.
Die Next Digital Group hat diesen Prozess in unterschiedlichen Phasen und Rollen begleitet.
Unsere Unterstützung umfasste die strategische und organisatorische Vorbereitung der Fusion ebenso wie Programmleitung, Projektleitungen, Moderation sowie die Begleitung zentraler Transformations- und Integrationsprozesse.
Mit dem Zusammenschluss beginnt zugleich die nächste Phase: Aus zwei gewachsenen Organisationen muss eine gemeinsame, leistungsfähige OWL-IT entstehen.
Konsolidierung als strategische Antwort
Die Fusion ist aus unserer Sicht auch über die Region hinaus relevant.
Kommunale IT-Dienstleister müssen in den kommenden Jahren gleichzeitig in Cybersecurity, Cloud, digitale Verwaltungsleistungen, Infrastruktur, Daten und Künstliche Intelligenz investieren. Gleichzeitig werden qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter knapper und der wirtschaftliche Druck auf Kommunen nimmt zu.
Nicht jede Organisation wird sämtliche dafür notwendigen Fähigkeiten dauerhaft allein aufbauen können.
Kooperation, Spezialisierung und Konsolidierung werden deshalb zu wichtigen strategischen Optionen für die zukünftige kommunale IT.
Eine Fusion ist dabei kein Selbstzweck.
Entscheidend ist, ob durch gemeinsame Strukturen mehr Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit entstehen.
Ein besonderer Transformationsprozess für die Next Digital Group
Für die Next Digital Group ist die Entstehung der OWL-IT ein besonderes Projekt.
Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit der strategischen Weiterentwicklung und Konsolidierung kommunaler IT-Dienstleister. Bei OWL-IT konnten wir diese Erfahrung über einen längeren Transformationsprozess einbringen und gemeinsam mit den Verantwortlichen den Weg von der Konzeption bis zur neuen Organisation begleiten.
„Kommunale IT steht vor einer Phase grundlegender struktureller Veränderungen. Die Anforderungen steigen, während finanzielle und personelle Ressourcen knapper werden. Die Fusion zur OWL-IT zeigt, dass kommunale IT-Dienstleister darauf aktiv reagieren und neue, leistungsfähigere Strukturen schaffen können. Wir freuen uns sehr, dass wir diesen anspruchsvollen Prozess über seine unterschiedlichen Phasen begleiten durften.“
Steve Kirchhoff, CEO und Gründer der Next Digital Group
Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen sowie allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen der OWL-IT für das Vertrauen und die intensive Zusammenarbeit.
Mit dem Zusammenschluss ist ein wichtiger Meilenstein erreicht.
Jetzt geht es darum, die Potenziale der gemeinsamen Organisation konsequent zu realisieren und OWL-IT langfristig als leistungsfähigen Partner der kommunalen Digitalisierung weiterzuentwickeln.